TRINKENHILFT ist ein selbstorganisiertes Finanzierungsformat für Ideen, Projekte und Orte, die Unterstützung brauchen. Die Regel ist einfach: trinken, einen kleinen Betrag geben, mitfiebern und gemeinsam etwas möglich machen.
Während andernorts für grosse Anliegen gesammelt wird, hilft TRINKENHILFT im eigenen Umfeld. «Alle helfen der Welt, wir helfen uns selbst» ist dabei weniger ein Rückzug ins Lokale als eine Haltung: Unabhängige Kultur, kreative Experimente und gemeinschaftliche Räume entstehen nicht von allein. Sie brauchen Menschen, die mittragen, mitdenken und manchmal auch einfach ein Glas bestellen.
In der Stadtwerkstatt Basel wurde daraus ein spielerisches Ritual. Für fünf Franken gab es einen Lucky Shot und die Möglichkeit, eigene Glückszahlen beizusteuern. Das Geld und die Zahlen gingen ins Lotto; ein möglicher Gewinn wiederum in konkrete Projekte. Die Idee war so einfach wie ehrlich: Wenn wir schon auf Glück setzen, dann gemeinsam und zugunsten von Vorhaben, die sonst oft zwischen Förderlogik, knappen Budgets und fehlender Planungssicherheit hängen bleiben.
TRINKENHILFT unterstützte unter anderem Studio Clash und die Stadtwerkstatt Basel. Damit finanzierte das Format nicht nur einzelne Aktivitäten, sondern auch die Bedingungen, unter denen sie entstehen konnten: Räume für Begegnung, für neue Netzwerke, für gestalterische Zusammenarbeit und für Projekte mit offenem Ausgang.
TRINKENHILFT ist eine Einladung, Verantwortung und Vergnügen miteinander zu verbinden. Ein Drink wird zum kleinen Einsatz für das, was eine Stadt lebendig macht: Menschen mit Ideen, Orte mit Haltung und Projekte, die nicht zuerst nach ihrer Verwertbarkeit fragen.
TRINKENHILFT – alle helfen der Welt, wir helfen uns selbst

